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Geschichte von Schaf- und Ziegenhaltung in Spanien -

Transhumante Nutzung von Bergweiden

Stoppelweide in der Weidenutzung

Weidenutzung im tropischen Regenwald

Betriebssysteme der Weidewirtschaft

Garrido Rojas beschreibt Ökosysteme als sich je nach Art der Umwelteinflüsse verändernden Funktion E i, die sich aus verschiedenen Faktoren bzw. Vektoren ableitet und entwickelt.

Ökosysteme und die sie gestaltenden Faktoren nach Garrido Rojas

E i = {ES i , EH i , EA i , EI i}

Ei -tes Ökosystem; ESi Boden, Klima, Pflanzen, Tiere; EHi soziale, kulturelle und politische Struktur; EAi verschmutzend und zerstörend wirkende Umwelt; EIi auf das Ökosystem einwirkende Luftverschmutzung

Weide-Ökosysteme (E i) entstehen demzufolge durch die anthropogene Organisation (Ehi). Die Nutzung gegebener Naturkomponenten (Es i) wird vom Menschen `architektonisch´ (Gastó) gestaltet. Beweidung führt zu einer Entwicklung der Weidevegetation (Sukzession), falls es sich um Naturweiden handelt. Im Idealfall, also bei ökologisch stabilen Weiden, hält Pufferungsvermögen der Weide den zerstörenden Komponenten der Umwelt (EA i) (z.B. eine Überweidung oder Unwetter) stand. Luftverschmutzung (EI i) spielt als Faktor nur an industrienahen Standorten eine Rolle.

Ruthenberg untergliedert die verschiedenen, weltweit vorhandenen Formen von Weidewirtschaft in fünf unterschiedliche Typen, die durch die Klassen von Betriebssytemen ihren Ausdruck finden.

  • Vollnomadismus: die Viehhalter und ihre Familien verfügen über keinen festen Wohnsitz. Sie wandern mit den Viehherden zu den Weidegebieten.
  • Halbnomadismus: die Viehhalter verfügen über einen festen Wohnsitz, in dessen Nähe Ackerbau betrieben wird. Sie wandern aber für längere Zeit mit den Viehherden in entfernt gelegene Weidegebiete.
  • Transhumanz: Ackerbauern mit festem Wohnsitz senden Viehherden mit Hirten, dem jahreszeitlichen Klimarhythmus angepaßt, über längere Zeit in weit entfernt gelegenene Weidegebiete.
  • Teilnomadismus: Ackerbauern, in fester Siedlung wohnend, verfügen über eine Weideherden, die auf Weidegebieten in Betriebsnähe weiden.
  • Ortsfeste Viehhaltung: die Viehherde befindet sich ganzjährig auf der Betriebsfläche.

Die jeweiligen Systeme der Weidenutzung müssen sich also benauso an die ökologischen Gegebenheiten wie auch an die sozio-ökonomische Umwelt anpassen. Die Geschichte der Weidenutzung ist dabei von entscheidender Bedeutung.

Geschichte von Schaf- und Ziegenhaltung in Spanien -

Unterschiedliche Systeme der Nutzung von Weidestandorten werden vorgestellt:

Transhumante Nutzung von Bergweiden - Stoppelweide in der Weidenutzung - Weidenutzung im tropischen Regenwald


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Weitere Informationen zur Landwirtschaft: http://www.agrar.de